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Der Virus als Verstärker für bestehende Ungleichheiten

  • NI.MA
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Wir hatten es schon in unserem letzten Beitrag zum Thema Bildungsgerechtigkeit angesprochen: der Corona-Virus verstärkt bestehende Ungleichheiten und Ungerechtigkeiten. Als ein Beispiel diente die Verlagerung des Präsenz-Unterrichts hin zu digitalen Formaten und Home-Schooling.

Was Home-Schooling und häusliche Quarantäne darüber hinaus für Kinder und Frauen im schlimmsten Fall bedeuten kann, wird nur zwischendurch in der allgemeinen Nachrichtenflut zu Corona an die Oberfläche gespült: Gefahr für Leib und Seele. Denn: Die häusliche Gewalt steigt an. Länder wie China und Spanien, in denen die Quarantäne-Maßnahmen schon früher und stärker greifen, berichten von besorgniserregenden Entwicklungen.

Aufgrund von Isolation und viel Zusammenhocken aufeinander, Existenzängsten und keinen Fluchtmöglichkeiten innerhalb des Alltags mehren sich die Fälle, in denen Mütter mit ihren Kindern Zuflucht in Frauenhäusern suchen. Aber auch die sind überfüllt (waren sie schon zum Teil vor der Krise). Expert*innen drängen darauf, dass mehr Kapazitäten in alternativen Schutzunterkünften geschaffen werden. Auf Instagram bereits veröffentlicht, stellen wir hier ein paar Telefonnummern zur Verfügung, die jede*r von euch wissen sollte – und sei es nur, um Rat zu erfragen für eine Freundin, einen Freund, das Nachbarskind…

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Weitere Infos:
rbb online vom 06.04.2020: Was die Pandemie für obdachlose Jugendliche bedeutet
Taz online vom 26.03.2020: Corona ist weiblich: Eine Krise der Frauen (noch mit weiteren Aspekten, wie zum Beispiel die geringe Bezahlung in Pflegeberufen etc.)
Faz online vom 29.03.2020: Warum häusliche Gewalt nun zunimmt

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