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Erfolg macht Schule

Schülerbeteiligung im Projekt

Jahr für Jahr verlassen Tausende Schüler*innen die Schule ohne einen Abschluss. Für die Jugendlichen ist dies häufig mit erheblichen Einschränkungen im späteren Leben verbunden. Ziel des Projekts »Erfolg macht Schule« ist daher, die Quote von Schulabbrecher*innen an genau diesen Schulen zu senken.

Das SV-Bildungswerk hat in diesem Zusammenhang Workshops mit Schüler*innen der betroffenen Schulen durchgeführt. In den Workshops haben sie sich damit auseinander gesetzt,

  1. wie sie selbst gut in der Schule lernen können und
  2. wie Schule sich verändern muss, damit ihnen ein erfolgreicher Abschluss möglich ist.

Den Abschluss des Projekts bildete eine Fachtagung unter dem Motto »Schule erfolgreich gestalten – Schüler*INNENsicht auf gute Schule«, auf der die Jugendlichen ihre eigene Perspektive den ›erwachsenen‹ Teilnehmenden präsentieren konnten.

Hard Facts

Laufzeit:  Juli 2018 – Dezember 2019
Umsetzung: Thüringen
Partner*innen: Deutsche Kinder- und Jugendstiftung
Förderung: Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds
Ansprechpartner:
 Lukas Wolf

Projektmitarbeitende:


Luise Jäckel
Lukas Wolf
Kira Legenhausen

Video zur Fachtagung (Facebook)

Erreichte Ziele: Es wurde deutlich, dass die Schüler*innen im Projekt nicht nur mit ihren eigenen Lernleistungen zu kämpfen haben, sondern sich oft gegen ihre Stigmatisierung und Ausgrenzung wehren müssen. Bei den meisten Jugendlichen in den Workshops hatte dies bereits zu Resignation geführt – und damit die Schuldistanz  verfestigt. Mit Unterstützung der SV-Beratenden gelang es den Jugendlichen, diese Resignation zu durchbrechen. In der Vorbereitung auf die Fachtagung hörten die SV-Beratenden ihnen zu und nahmen die Jugendlichen selbstverständlich ernst: Offensichtlich etwas, das für viele Schüler*innen neu war.

Begleitet von den SV-Beratenden konnten die Jugendlichen sich daraufhin vertieft mit verschiedenen Aspekten der Schulentwicklung auseinander setzen und ihre Ergebnisse für die Fachtagung aufbereiten. In einem großen World-Café und auf dem Bühnenprogramm diskutierten sie mit den anwesenden Lehrkräften, Sozialpädagog*innen sowie Vertreter*innen aus Verbänden und Ministerien ihre Perspektive in den Bereichen »Lebensnaher Unterricht«, »Lernfreundliche Raumgestaltung«, »Sicherheit und Wohlbefinden« & »Unterrichtsentwicklung durch Feedback«. Mit selbstgebauten »Traumschulen«, vor Ort erstellten »Instagram-Stories« und kurzen Videoclips konnten die Jugendlichen ihre Positionen anschaulich darstellen.

Projektförderung

Durchgeführt von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und gefördert durch den Freistaat Thüringen aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

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